Who’s (W)AiN in der digitalen Zukunft?!

Nachdem schon bereits Google und Adolf Hitler in diesem Jahr in den Olymp der einflussreichsten Größen dieses Landes gewählt wurden, waren manche Wahlberechtigten bei AiN Music der Meinung, das müsse man nun erneut toppen. Doch dann kam alles plötzlich ganz anders.

Who's (W)AiN in the future?!

(W)AiN wird auch in der Zukunft seine Finger im Spiel haben – dann eben meist nur noch virtuell.

(W)AiN des Monats national & international

Als bei der Nominierung zum (W)AiN des Monats März „Global Player“ und universelle Entitäten als Kandidaten genannt wurden, dachten einige schon, es würde eine schnelle Wahl werden und in Gedanken waren viele wahrscheinlich schon wieder auf der heimischen Couch. Aber Dalim, der wegen der misslungenen ersten Mastering-Runde seines Albums bekanntlich gerade nicht vor Diplomatie strotzt, machte von seinem Veto-Recht Gebrauch.

Da der neue Papst kaum der Rede wert sei, wandte man sich also wieder etwas aktuelleren Themen zu und machte sich auf die Suche nach dem (W)AiN der Zukunft. Und als wäre die Stimmung nicht schon angespannt genug gewesen, war man leider nicht in der Lage ein eindeutiges Ergebnis herbeizuführen. So kam es zum ersten Mal in der Geschichte von AiN Music zu zwei gemeinsamen Gewinnern.

Ray Kurzweil und die „Singularity“-Bewegung

Ray Kurzweil wurde im vergangenen Dezember zum „Technischen Direktor“ von Google ernannt! Da wir den Namen bisher nur von „Old-School“-Synthesizern kannten, konnten wir mit dieser Info zuerst nicht viel anfangen. Als dieser Mann – oder besser gesagt diese Figur – mal etwas genauer unter die Lupe genommen wurde, war man schon mitten in dem spannenden Thema der künstlichen Intelligenz und der alte Mann ist auf den ersten Blick eine wirklich schillernde und polarisierende Figur. Der wissenschaftliche Wert seiner „Thesen“ darf allerdings mindestens skeptisch beäugt werden und die Tatsache, dass er angeblich 150 Pillen PRO TAG schluckt, die er nebenbei natürlich selbst zum Verkauf anbietet, macht ihn auch nicht unbedingt glaubwürdiger. Dennoch verkauft er Millionen von Büchern und soll nun bei Google die Zukunft wieder ein Stück weit selbst mitgestalten.

Ob und wann die Menschheit es bis zur Singularität schafft, also den Punkt in unserer Entwicklung, ab dem es uns unsere technischen Fähigkeiten (KI etc.) ermöglichen, ALLES aus ALLEM zu synthetisiseren, wird jedenfalls heiß diskutiert und aufgrund seines Einflusses ist er ein echter internationaler (W)AiN!

(W)AiN wird wohl auch die Zukunft kontrollieren!

Menschen befinden sich fast immer auf der Suche nach etwas – doch (W)AiN bleibt ihnen dabei meist verborgen.

Sascha Lobo als Spiegel der Netzgemeinde

Mit Sascha Lobo fiel uns aber auch noch eine grell scheinende Figur in den deutschen Gefilden ins Auge. Spätestens seit seinem ersten Erscheinen als „Netz-Experte“ in der Tagesschau, dürfte dieser Mann jedem auf der Suche nach (W)AiN bereits über den Weg gelaufen sein. Doch so eifrig er für die Freiheit im Internet und gegen das neue Leistungsschutzrecht ins Gefecht zieht, so kritisch reflektiert er sich und seinesgleichen auch.

Im aktuellen Beitrag von Sascha Lobo kann man sehr amüsiert verfolgen, warum ihn viele in der „Netzgemeinde“ derart feiern. Er nutzt das Netz seit Jahren, um sich umfangreiche Informationen anzueignen und postet Blog-Beiträge, was das Zeug hält. Dass sich damit bisher wenig bis nichts bewegen ließ, ist zwar schade, aber kaum der Rede wert – schließlich geht es ja auch um’s Prinzip!

Comments (1)

  1. 20:23, 9. April 2013Dalim  /

    …HAHA – Veto genutzt und auf schräge Figuren aufmerksam gemacht!

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